Technische Innovationen im Dienst der Sicherheit
1983
Honda kommerzialisiert sein erstes Antiblockiersystem der Räder (damals unter der Bezeichnung ALB).
1986
Honda lanciert das System 4WS (4 Wheel Steering System). Das Coupé Prelude ist weltweit das erste Serienfahrzeug mit Vierradlenkung für mehr Stabilität, namentlich bei hoher Geschwindigkeit.
1987
Nach jahrelanger Forschungsarbeit führt Honda vorerst in Japan und in den USA den Airbag in den Spitzenmodellen ein.
1998
Honda entwickelt die Karosseriestruktur G-Force Control, welche die Verletzungen der Insassen bei einem Aufprall reduzieren. Dabei werden nicht nur die Insassen in den Honda-Fahrzeugen besser geschützt, sondern auch Verkehrsteilnehmer in den andern betroffenen Fahrzeugen. Die ACE-Karosserie (Advanced Compatibility Engineering), die auch die unterschiedlichen Fahrzeuggrössen berücksichtigt, ist in Entwicklung.
Honda präsentiert den weltweit ersten Fussgänger-Dummy. Mit ihm können die Vorgänge bei einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Fussgänger besser erforscht werden.
Honda bietet „intelligente“ Airbags: Die Frontairbags entfalten sich je nach Aufprallstärke in zwei Phasen und die Seitenairbags verfügen über Sitzbelegungssensoren, um die Verletzungsrisiken bei seitlichen Kollisionen zu reduzieren.
2000
Honda weiht in Toshigi (Japan) das erste gedeckte Crash-Test-Zentrum der Welt ein. Hier können Aufpralltests aus verschiedensten Richtungen durchgeführt werden, welche die Verkehrsunfälle wirklichkeitsgetreu reproduzieren. Polar II, der neue Fussgänger-Dummy, macht hier seine ersten Schritte. Ein weiteres Zentrum dieser Art wird 2003 in den Vereinigten Staaten eröffnet.
2002
Honda kündigt einen neuen Vorhangairbag an, der sich besonders schnell entfaltet und den ganzen Fensterbereich über die gesamte Länge des Innenraums abdeckt. Er schützt damit Kinder und Erwachsene sowohl auf den Vorder- als auch auf den Rücksitzen.
2003
Honda stellt als Weltpremiere das neue Kollisionsschutz-Bremssystem CMBS vor.
2004
Honda unterzeichnet die europäische Charta für die Verkehrssicherheit. Sie hat zum Ziel, die Anzahl tödlicher Verkehrsunfälle in der EU bis zum Jahr 2010 zu halbieren.
Honda kündigt als Weltpremiere den Allradantrieb Super Handling All-Wheel Drive™ an, der im gleichen Jahr in Japan im Legend zur Anwendung kommt. Das System kombiniert zusätzliche Sicherheit mit grösserer Wendigkeit.
Honda kommerzialisiert in Japan als Weltpremiere ein Infrarot-Nachtsichtgerät, das nachts die Erkennung von Fussgängern erleichtert.
Honda präsentiert die aktive Motorhaube (Pop-up hood), welche bei einer Kollision die Verletzungen von Fussgängern redzuiert.
2006
Honda präsentiert den ersten Airbag für Serienmotorräder. Er ist verfügbar für die Gold Wing GL 1800 und reduziert die Verletzungen bei Frontalkollisionen. Gemäss ADAC, einer anerkannten Institution in Sachen Crashtests, ist diese Vorrichtung „ein Meilenstein in der Geschichte der Motorradsicherheit“.
2008
Honda testet in Zusammenarbeit mit dem japanischen Ministerium für Umwelt und Transport in Japan im ASV-4 (Advanced Safety Vehicle) die interaktiven Sicherheitssysteme der Zukunft. Dank Signalen, die von den einzelnen Fahrzeugen ausgesandt werden und spezieller Installationen auf den Strassen, erhält der Fahrer im ASV-4 visuelle und gesprochene Informationen über Verkehrsbehinderungen (Staus, Unfallfahrzeuge, schlecht erkennbares Motorrad usw.).